{"id":1541,"date":"2025-10-01T14:02:44","date_gmt":"2025-10-01T12:02:47","guid":{"rendered":"urn:uuid:27f15b52-33f1-481e-9b9f-a18a511e46e0"},"modified":"2025-10-01T11:51:31","modified_gmt":"2025-10-01T09:51:31","slug":"wie-laesst-sich-diversitaet-chancengerechtigkeit-und-inclusion-dei-tatsaechlich-durch-recruiting-foerdern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.diversity-inclusion-platform.ch\/en\/wie-laesst-sich-diversitaet-chancengerechtigkeit-und-inclusion-dei-tatsaechlich-durch-recruiting-foerdern\/","title":{"rendered":"Wie l\u00e4sst sich Diversit\u00e4t, Chancengerechtigkeit und Inclusion (DE&amp;I) tats\u00e4chlich durch Recruiting f\u00f6rdern?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"is-style-lead\">Damals und heute \u2013 wo stehen wir?<\/p>\n\n\n\n\n<p>Seit Jahrzehnten versuchen Unternehmen, Diversit\u00e4t durch Recruiting zu st\u00e4rken. Etwa Mitte der 1990er-Jahre begannen Unternehmen (zun\u00e4chst in den USA, dann auch in Europa), Diversity-Initiativen <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/archive\/business\/1995\/02\/05\/diversitys-learning-curve\/2240925c-f626-488a-ae8e-48a0ce73f77b\/?isMobile=1\">als gesch\u00e4ftliche Notwendigkeit einzuf\u00fchren<\/a> \u2013 getrieben durch Marktdruck und den Wunsch, wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Wo stehen wir heute? Und wo sollten Unternehmen ansetzen, wenn sie DE&amp;I gezielt st\u00e4rken wollen?<\/p>\n\n\n\n\n<p>Der zunehmende Einsatz von <strong>K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI)<\/strong> im Recruiting hat dieser Diskussion eine neue Dimension verliehen. KI-gest\u00fctzte Tools werden mittlerweile h\u00e4ufig f\u00fcr Screenings von Bewerbungen, Lebenslaufanalysen und sogar erste Interviews eingesetzt. Damit steigt sowohl das Potenzial f\u00fcr positive Ver\u00e4nderungen als auch das Risiko unbeabsichtigter Verzerrungen und potenzieller Diskriminierung. Laut einem <a href=\"https:\/\/www.weforum.org\/publications\/the-future-of-jobs-report-2025\/\">Bericht des World Economic Forum 2025<\/a> nutzen 69% der Organisationen KI im Recruiting zur Effizienzsteigerung \u2013 gleichzeitig zeigen <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41599-023-02079-x\">Studien<\/a>, dass algorithmische Verzerrungen zu diskriminierenden Auswahlprozessen nach Geschlecht, Hautfarbe und Pers\u00f6nlichkeitstyp f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n\n<p>Sowohl Forschungsergebnisse als auch unsere eigene Beratungserfahrung zeigen: Recruiting ist meist der erste Ansatzpunkt f\u00fcr Unternehmen, die Diversit\u00e4t erh\u00f6hen wollen. Gleichzeitig bestehen nach wie vor <a href=\"https:\/\/hbr.org\/2021\/02\/research-to-reduce-gender-bias-in-hiring-make-your-shortlist-longer\">geschlechtsspezifische Verzerrungen<\/a> im Auswahlprozess \u2013 Frauen werden bei gleicher Qualifikation strenger beurteilt als M\u00e4nner. In der Schweiz ist gut dokumentiert, dass Frauen weiterhin Benachteiligungen am Arbeitsmarkt erfahren. Ein <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/33473211\/\">Experiment zeigt<\/a> beispielsweise, dass Frauen in m\u00e4nnerdominierten Berufen eine \u201eStrafquote\u201c von 7 % erleiden, w\u00e4hrend sich in frauendominierten Bereichen das gegenteilige Muster f\u00fcr M\u00e4nner ergibt.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Warum Recruiting das Tor zu echtem DE&amp;I-Fortschritt ist<\/p>\n\n\n\n\n<p>Viele Unternehmen, die uns mit dem Ziel ansprechen, Diversit\u00e4t in ihrer Belegschaft zu f\u00f6rdern, beginnen beim Thema Recruiting. Das ist nachvollziehbar. Erstens: Ohne die Einstellung vielf\u00e4ltiger Talente l\u00e4sst sich Diversit\u00e4t im Unternehmen nicht steigern. Zweitens: Anpassungen im Recruiting wirken (zumindest auf den ersten Blick) vergleichsweise unkompliziert \u2013 Talent Acquisition ist ein schneller Hebel im Vergleich zu Bereichen mit weniger Bewegung wie Bef\u00f6rderungen, Unternehmenskultur oder Lohngleichheit. Drittens: Recruiting bietet sichtbare, messbare Fortschritte (z. B. Anteil diverser Neueinstellungen, Erschliessung neuer Talentpools), da Rekrutierungsmassnahmen naturgem\u00e4ss sehr einfach zu quantifizieren sind. Schliesslich erfordert die Anpassung der Recruiting-Policies nicht sofort tiefgreifende Kulturver\u00e4nderungen \u2013 es ist eine Art Anpassung an der \u201eFront-End\u201c-Schnittstelle.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Jenseits von Quick Fixes<\/p>\n\n\n\n\n<p>Recruiting steht seit Langem im Zentrum von DE&amp;I-Initiativen, weshalb es eine kaum \u00fcberschaubare Menge an Ratschl\u00e4gen gibt: \u201c<a href=\"https:\/\/share.google\/6KntcNa28rYWklfir\">5 Tips: Ensure Workplace Diversity Through Recruitment<\/a>,\u201d no, \u201c<a href=\"https:\/\/share.google\/wfELPiglKkWMrdxbM\">10 Ways to Enhance Your Diversity Recruiting Strategy<\/a>,\u201d oder \u201c<a href=\"https:\/\/share.google\/kv1b5HUXOBuo3jBQx\">13 Ways to Improve Your Diversity Recruitment Strategy<\/a>.\u201d Die Botschaft scheint klar: Recruiting ist der einfachste Einstieg in DE&amp;I.<\/p>\n\n\n\n\n<p>Doch das ist der falsche Schluss. Eine universelle \u201eOne-size-fits-all\u201c-L\u00f6sung zur Erh\u00f6hung von Diversit\u00e4t im Recruiting gibt es nicht. Zun\u00e4chst muss jedes Unternehmen seine spezifischen Pain Points identifizieren. Was sagen die Daten? Beispiel: Der Anteil von Frauen im Kader ist niedrig \u2013 naheliegend w\u00e4re: wir m\u00fcssen mehr weibliche F\u00fchrungskr\u00e4fte einstellen. Doch vielleicht ist das nicht das Hauptproblem. M\u00f6glicherweise werden diese Frauen bereits eingestellt, verlassen das Unternehmen jedoch innerhalb von zwei Jahren wieder. Oder es r\u00fccken zu wenige Frauen in Nachwuchspositionen nach, die langfristig in F\u00fchrungsrollen wachsen k\u00f6nnten. Vielleicht werden Frauen \u00fcberwiegend in Support-Funktionen eingestellt, w\u00e4hrend technische oder sehr sichtbare Positionen von Frauen unbesetzt bleiben.<\/p>\n\n\n\n\n\n    <div\n        class=\"wp-block-core-table is-style-stripes aligncenter hasMobileView--transform\"\n        id=\"wp-block-core-table-69e00088d32c8\"\n\t    \n    >\n        <figure class=\"wp-block-core-table-wrapper\">\n            <table>\n                \n                <tbody>\n                                    <tr>\n                                                    <td\n                                class=\"\"\n                                data-colname=\"\"\n                            ><strong>Hier hilft unser <a href=\"https:\/\/ccdi.unisg.ch\/en\/services\/hsg-diversity-benchmarking\/\">HSG Diversity Benchmarking<\/a>: Es zeigt St\u00e4rken und Verbesserungspotenziale in Ihren HR-Prozessen \u2013 auch im Recruiting. Welche Talente ziehen Sie an, welche nicht? Sie erhalten eine objektive Standortbestimmung \u2013 im Vergleich zu Peers, zum Branchendurchschnitt und dem Gesamtdurchschnitt.<\/strong><\/td>\n                                            <\/tr>\n                                <\/tbody>\n\n                            <\/table>\n\n\t                <\/figure>\n\n        <script>\n                        (function() {\n                var table = document.querySelector('#wp-block-core-table-69e00088d32c8');\n                var tableContent = table.querySelector('.wp-block-core-table-wrapper');\n                var hasHorizontalScrollbar = tableContent.scrollWidth > tableContent.clientWidth;\n\n                if (hasHorizontalScrollbar) {\n                    table.classList.add('hasContentOverflow');\n                }\n            })()\n        <\/script>\n    <\/div>\n\n\n\n<p>Doch wie inklusiv und fair sind Ihre Recruiting-Prozesse tats\u00e4chlich \u2013 auf dem Papier und in der Praxis? Beispiel: Recruiter sind geschult im Bias freien Entscheidungen, arbeiten mit klaren Diversity-Zielen f\u00fcr die Longlist-Erstellung und f\u00fchren strukturierte Erstgespr\u00e4che. Das gen\u00fcgt aber nicht, wenn Hiring Manager nicht dieselben Best Practices anwenden. Oder: Wenn ein Unternehmen fast ausschliesslich \u00fcber interne Empfehlungen oder ein enges Alumni-Netzwerk rekrutiert, bleiben selbst bei standardisierten Prozessen vielf\u00e4ltige Talente unentdeckt. H\u00e4ufig bevorzugen Hiring Manager Kandidat:innen, die ihnen selbst \u00e4hneln \u2013 das bekannte \u201eMini-Me\u201c-Ph\u00e4nomen oder Affinit\u00e4tsbias. Ohne gezielte Steuerung, Zielvorgaben oder einem \u00abcomply or explain\u00bb-Ansatz setzt sich dieser Kreislauf fort und limitiert die Vielfalt im Talentpool.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Unsere Empfehlungen: Konkrete Schritte f\u00fcr eine inklusive Rekrutierungspraxis<\/p>\n\n\n\n\n<p>Sobald Sie <em>Ihre Pain Points<\/em> identifiziert haben, stellt sich die Frage: Welche effektiven und nachhaltigen Massnahmen gibt es, um Recruiting inklusiver zu gestalten und die Chancen vielf\u00e4ltiger Kandidat:innen zu erh\u00f6hen? Welche Rolle spielt dabei K\u00fcnstliche Intelligenz \u2013 und welche Risiken birgt sie?<\/p>\n\n\n\n<ul\n\tclass=\"wp-block-mind-list-advanced\"\n\t\n>\n            <li class=\"listItem\">\n            <span class=\"listItem-iconContainer\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 48 48\"  class=\"listItem-icon\" focusable=\"false\" aria-hidden=\"true\" role=\"img\"><path d=\"M16,41.67a2.69,2.69,0,0,1-1.89-.78L.78,27.55a2.67,2.67,0,1,1,3.77-3.77L16,35.23,43.45,7.78a2.67,2.67,0,0,1,3.77,3.77L17.89,40.89A2.69,2.69,0,0,1,16,41.67Z\"\/><\/svg><\/span>\n            <span class=\"listItem-content\"><strong>Stellenanzeigen f\u00fcr diverse Zielgruppen gestalten:<\/strong> Teilzeit- oder flexible Arbeitszeitmodelle erh\u00f6hen die Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Frauen. <a href=\"https:\/\/www.bi.team\/blogs\/bits-biggest-trial-so-far-encourages-more-flexible-jobs-and-applications\/\">Eine Studie<\/a> mit \u00fcber 20 Millionen Teilnehmenden zeigt: Unternehmen erhalten bis zu 30 % mehr Bewerbungen, wenn sie Flexibilit\u00e4t explizit kommunizieren. Zudem ist eine klare Definition von Anforderungen entscheidend: <a href=\"https:\/\/pubsonline.informs.org\/doi\/10.1287\/mnsc.2023.4907\">In einem Experiment<\/a> stieg die Zahl qualifizierter Bewerbungen von Frauen f\u00fcr Expert:innenrollen um 20 Prozentpunkte, wenn die Stellenanzeige konkrete Anforderungen enthielt.<\/span>\n        <\/li>\n            <li class=\"listItem\">\n            <span class=\"listItem-iconContainer\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 48 48\"  class=\"listItem-icon\" focusable=\"false\" aria-hidden=\"true\" role=\"img\"><path d=\"M16,41.67a2.69,2.69,0,0,1-1.89-.78L.78,27.55a2.67,2.67,0,1,1,3.77-3.77L16,35.23,43.45,7.78a2.67,2.67,0,0,1,3.77,3.77L17.89,40.89A2.69,2.69,0,0,1,16,41.67Z\"\/><\/svg><\/span>\n            <span class=\"listItem-content\"><strong>Diversit\u00e4t in Auswahlgremien:<\/strong> Das Mehr-Augen-Prinzip ist wichtig \u2013 aber ebenso entscheidend ist die Zusammensetzung der Auswahlpanels. <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20160709053556\/http:\/www.humanrights.gov.au\/publications\/women-male-dominated-industries-toolkit-strategies-2013\/chapter-3-recruitment\">Studien<\/a> zeigen: <strong>Wenn Frauen in Interviewpanels<\/strong> vertreten sind, sinkt der Einfluss unbewusster Vorurteile. <a href=\"https:\/\/www.hbs.edu\/recruiting\/insights-and-advice\/blog\/post\/actively-addressing-unconscious-bias-in-recruiting\">Ein diverses Gremium<\/a> verbessert nicht nur die Candidate Experience, sondern auch die Qualit\u00e4t der Auswahlentscheidungen, da stereotype Annahmen (\u201e<a href=\"http:\/\/www.jstor.org\/stable\/2488533\">Think Manager, think male<\/a>\u201c) abgeschw\u00e4cht werden.<\/span>\n        <\/li>\n            <li class=\"listItem\">\n            <span class=\"listItem-iconContainer\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 48 48\"  class=\"listItem-icon\" focusable=\"false\" aria-hidden=\"true\" role=\"img\"><path d=\"M16,41.67a2.69,2.69,0,0,1-1.89-.78L.78,27.55a2.67,2.67,0,1,1,3.77-3.77L16,35.23,43.45,7.78a2.67,2.67,0,0,1,3.77,3.77L17.89,40.89A2.69,2.69,0,0,1,16,41.67Z\"\/><\/svg><\/span>\n            <span class=\"listItem-content\"><strong>Algorithmen sinnvoll einsetzen:<\/strong> Auswahlalgorithmen k\u00f6nnen helfen, Biases zu reduzieren \u2013 gelten jedoch oft als Verst\u00e4rker menschlicher Vorurteile. <a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/journals\/psychology\/articles\/10.3389\/fpsyg.2023.1219865\/full\">Evidenz<\/a> zeigt, dass geschlechtsneutrale, kompetenz- und pers\u00f6nlichkeitsbasierte Algorithmen Verzerrungen in fr\u00fchen Phasen verringern k\u00f6nnen. Aber: Eine <a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/2505.14388?utm_source=chatgpt.com\">geschlechterausgeglichene Shortlist<\/a> allein f\u00fchrt nicht automatisch zu diverseren Einstellungen. Oft bewerten Algorithmus und Hiring Manager dieselben Kriterien und w\u00e4hlen dadurch \u00e4hnliche Kandidat:innen. Wirkliche Fortschritte entstehen nur, wenn Algorithmen menschliche Blind Spots kompensieren.<\/span>\n        <\/li>\n    <\/ul>\n\n\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Chancen und Risiken von KI<\/p>\n\n\n\n\n<p>Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet: Ja, <a href=\"https:\/\/press.vub.ac.be\/unmasking-inequalities-in-ai-new-research-reveals-how-artificial-intelligence-might-reinforce-inequality?utm_source=chatgpt.com\">KI kann bestehende Ungleichheiten verst\u00e4rken<\/a> \u2013 insbesondere, wenn sie nicht sorgf\u00e4ltig entwickelt, \u00fcberwacht und eingesetzt wird. Die Algorithmen sind <a href=\"https:\/\/www.biasproject.eu\/project-overview\/\">nicht fehlerfrei<\/a>: KI darf nicht die alleinige Entscheidungsinstanz sein, sondern muss menschliches Urteilsverm\u00f6gen <strong>unterst\u00fctzen<\/strong>. Recruiter m\u00fcssen geschult werden, Empfehlungen von <a href=\"https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=4859331\">KI kritisch zu hinterfragen<\/a>, zu testen und bei Bedarf zu \u00fcberstimmen.<\/p>\n\n\n\n<div\n\tclass=\"wp-block-core-html\"\n\t\n>\n    <p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.unisa.edu.au\/media-centre\/Releases\/2025\/new-research-warns-ai-alone-wont-fix-bias-in-workplace-recruitment\/?utm_source=chatgpt.com\">Aktuelle Forschung<\/a> belegt, dass KI nur dann Diversit\u00e4t im Recruiting f\u00f6rdern kann, wenn sie in eine <strong>ganzheitliche DEI-Strategie<\/strong> eingebettet ist. Das erfordert erkl\u00e4rbare KI mit transparenten Entscheidungskriterien, die Verankerung klarer DEI-Schwerpunkte im Unternehmen (statt blosser Quoten) und die Bef\u00e4higung von HR-Verantwortlichen, Biases aktiv zu erkennen und zu reduzieren. Ohne diesen Rahmen kann KI allein keinen echten Fortschritt in Richtung fairer und inklusiver Recruiting-Prozesse leisten.<\/p>\n\n\n\n\n\n<div\n\tclass=\"wp-block-core-group alignfull content autospace\"\n\t\n>\n\t\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Damals und heute \u2013 wo stehen wir? Seit Jahrzehnten versuchen Unternehmen, Diversit\u00e4t durch Recruiting zu st\u00e4rken. Etwa Mitte der 1990er-Jahre begannen Unternehmen (zun\u00e4chst in den USA, dann auch in Europa), Diversity-Initiativen als gesch\u00e4ftliche Notwendigkeit einzuf\u00fchren \u2013 getrieben durch Marktdruck und den Wunsch, wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Wo stehen wir heute? 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