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{"id":766,"date":"2023-03-09T13:45:04","date_gmt":"2023-03-09T12:45:10","guid":{"rendered":"urn:uuid:1606526b-9bb3-4755-9844-19409c24fc48"},"modified":"2023-03-09T13:44:07","modified_gmt":"2023-03-09T12:44:07","slug":"arbeitszeitflexibilisierung-reine-notwendigkeit-oder-der-diversity-inclusion-katalysator-schlechthin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.diversity-inclusion-platform.ch\/en\/arbeitszeitflexibilisierung-reine-notwendigkeit-oder-der-diversity-inclusion-katalysator-schlechthin\/","title":{"rendered":"Mehr Flexibilit\u00e4t in der Arbeitszeitgestaltung: Win-Win f\u00fcr Arbeitgebende und Arbeitnehmende"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"is-style-default\">Im Jahr 2022 hatten wir in der Schweiz die tiefste Arbeitslosenquote seit \u00fcber 20 Jahren! F\u00fcr Arbeitnehmende ist das eine gute Nachricht \u2013 sie sind gefragt wie noch nie und auch Stellensuchende mit nicht-linearen Lebensl\u00e4ufen und \u00e4ltere Mitarbeitende haben gute Chancen auf eine Anstellung.<\/p>\n\n\n\n\n<p>F\u00fcr Unternehmen ist diese Situation hingegen schwierig: Der Arbeitsmarkt ist ausgetrocknet und es ist eine wachsende Herausforderung, geeignete Fachkr\u00e4fte zu finden. Zum Teil ist sogar schon die Rede von einem generellen Arbeitnehmer:innenmangel, d.h. offene Stellen k\u00f6nnen nicht mehr im gewohnten Zeitrahmen nachbesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n\n<p>Es ist zu erwarten, dass sich die Situation aufgrund des demografischen Wandels weiter zuspitzen wird. Thomas Bauer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse, der zweitgr\u00f6ssten Dachorganisation der Arbeitnehmenden in der Schweiz, geht davon aus, dass \u00abdie Austritte aus der Arbeit in den n\u00e4chsten Jahren die Eintritte deutlich st\u00e4rker \u00fcbersteigen, als dies in den letzten Jahren der Fall gewesen ist. Die Austritte d\u00fcrften etwa um 500\u2019000 Personen h\u00f6her liegen als die Eintritte.\u00bb<\/p>\n\n\n\n\n<p>Der demografische Wandel verst\u00e4rkt den Fachkr\u00e4ftemangel. Um als Unternehmen Talente gewinnen und halten zu k\u00f6nnen, sollten bestehende Arbeitszeitmodelle \u00fcberdacht und an den sich wandelnden Bed\u00fcrfnissen und Werten der Arbeitnehmenden ausgerichtet werden.<\/p>\n\n\n\n\n<p>Generell gehen wir heute in der Schweiz von einer 5-Tage-Woche mit einer Wochenarbeitszeit von 42 Stunden aus \u2013 aber trifft diese \u00dcbereinkunft wirklich die Bed\u00fcrfnisse der Arbeitnehmenden? Die kurze Antwort: Nein.<\/p>\n\n\n\n            <h3\n            class=\"wp-block-mind-heading heading-3\"\n            id=\"generation-z-work-life-balance-als-must-have\"\n        ><span>Generation Z: Work-Life-Balance als Must-have<\/span><\/h3>\n    \n\n\n\n\n<p>Die Generation Z hat (gem\u00e4ss dem Credit Suisse Jugendbarometer 2022) andere Anspr\u00fcche an ihre Arbeitgebenden. Demnach w\u00fcnschen sich ca. drei Viertel der Schweizer:innen zwischen 16 und 25 Jahren, dass Teilzeitarbeit m\u00f6glich ist. Home-Office hat f\u00fcr sie in den letzten 4 Jahren stark an Bedeutung gewonnen (fast +10 Prozentpunkte) und ist f\u00fcr rund 60% der Befragten wichtig. Auch eine gute Work-Life-Balance ist ein zentrales Bed\u00fcrfnis. So geh\u00f6rt das \u201eGleichgewicht zwischen Freizeit und Beruf\u201c neben einem \u201espannendem Beruf\u201c f\u00fcr etwa drei Viertel der befragten Schweizer:innen zu den wichtigsten Wertvorstellungen.<\/p>\n\n\n\n\n<p>Eine andere aktuelle Studie (Karaca 2019) kommt zu \u00e4hnlichen Ergebnissen, was die Schweizer Generation Z angeht: 84% der Befragten gaben an, danach zu streben, eine Work-Life-Balance zu halten. Die \u201eKombination von Familie und Beruf\u201c steht bei den Werten an der Spitze. Die Befragungen best\u00e4tigen: Wer f\u00fcr junge Talente attraktiv sein will, muss in Rahmenbedingungen und Angebote punkto Arbeitszeit und Vereinbarkeit investieren.<\/p>\n\n\n\n            <h3\n            class=\"wp-block-mind-heading heading-3\"\n            id=\"jahrige-und-alter-ein-wachsender-talentpool-den-es-zu-halten-gilt\"\n        ><span>50-J\u00e4hrige und \u00e4lter \u2013 ein wachsender Talentpool, den es zu halten gilt<\/span><\/h3>\n    \n\n\n\n\n<p>Gleichzeitig gilt es, \u00e4ltere, erfahrene Mitarbeitende zu binden (im Idealfall \u00fcber das derzeitige Rentenalter hinaus), um den zunehmenden Austritten aus dem Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. Gelingt dies den Firmen, sichern sie sich Zugang zu einem wachsenden Talentpool: Bereits 2020 war in der Schweiz ca. ein Drittel der Erwerbsbev\u00f6lkerung 50-j\u00e4hrig oder \u00e4lter (Tendenz steigend). Rund 40% der Personen zwischen 50 und 64 Jahren arbeiteten im Jahr 2020 Teilzeit (BfS, SAKE, 2021). Dabei ist Teilzeit nur eine von vielen Optionen, welche der Ansatz der Arbeitszeitflexibilisierung bietet.<\/p>\n\n\n\n\n<p>Die wachsende Zahl \u00e4lterer Menschen bringt auch neue Care-Verantwortung f\u00fcr j\u00fcngere Mitarbeitende. Auch das gilt es, bei der Gestaltung der Arbeitszeit-Angeboten zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n            <h3\n            class=\"wp-block-mind-heading heading-3\"\n            id=\"der-fokus-auf-arbeitszeit-zahlt-sich-aus-wo-stehen-schweizer-unternehmen\"\n        ><span>Der Fokus auf Arbeitszeit zahlt sich aus \u2013 wo stehen Schweizer Unternehmen?<\/span><\/h3>\n    \n\n\n\n\n<p>Zahlt sich die Investition im Bereich Arbeitszeitflexibilisierung aus? Auf jeden Fall, zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass flexible Arbeitszeiten den Mitarbeitenden helfen, ihre t\u00e4glichen Arbeits- und Lebensaufgaben besser zu koordinieren und ihre Leistung am Arbeitsplatz zu steigern (White et al., 2003; Berg et al., 2004; MacDermid und Tang, 2009). Flexible Arbeitszeiten wirken sich positiv auf Motivation und Loyalit\u00e4t der Mitarbeitenden aus, oft auch auf deren Kreativit\u00e4t und Effizienz.<\/p>\n\n\n\n\n<p>Wo stehen Unternehmen in der Schweiz, wenn es darum geht, das Potenzial der Arbeitszeitflexibilisierung auszusch\u00f6pfen? Gibt es diesbez\u00fcglich Branchenunterscheide? Welche Modelle sind etabliert, wo zeichnen sich neue Trends ab (z.B. im Bereich Job- und Topsharing)? Wer profitiert von diesen neuen M\u00f6glichkeiten, haben alle Talente den gleichen Zugang dazu? Wann gilt es zu beachten, wenn neue Flexibilisierungen m\u00f6glich gemacht werden sollen? Was sind die Chancen und Risiken einer 4-Tages-Woche? Das diesj\u00e4hrige St.Gallen Diversity Benchmarking liefert Daten und Fakten zu diesen Fragen und bietet Ihnen die M\u00f6glichkeit, sich selbst mit Ihren Peers in Bezug auf Ihre Diversity zu vergleichen.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p>Sind Sie interessiert, an unserer Diversity Benchmarking Studie teilzunehmen, dann melden Sie sich <a href=\"https:\/\/www.diversitybenchmarking.ch\/?gclid=Cj0KCQiAgaGgBhC8ARIsAAAyLfFHxm95_fhJ_bChygwJq9iL7g9gOc3kcNHuPxlwOiT7sMxRBsAjpR8aAgmVEALw_wcB\">HIER<\/a> an, oder nehmen Sie Kontakt auf mit Nicole Niedermann, nicole.niedermann@unisg.ch.<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2022 hatten wir in der Schweiz die tiefste Arbeitslosenquote seit \u00fcber 20 Jahren! F\u00fcr Arbeitnehmende ist das eine gute Nachricht \u2013 sie sind gefragt wie noch nie und auch Stellensuchende mit nicht-linearen Lebensl\u00e4ufen und \u00e4ltere Mitarbeitende haben gute Chancen auf eine Anstellung. 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